Corona – Die Große Übung

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Ihr habt richtig gelesen: Corona ist eine Übung. Eine fast schon globale Übung. Fast, da sie eigentlich nur in den „zivilisierten“ Industriestaaten stattfindet. Die sogenannte „Dritte Welt“ hat seit Jahrhunderten ganz andere Übungen: Ausbeutung, Malaria, Aids, Hunger – um nur einige zu nennen.

Corona, eine Übung – ist das nicht eine dieser Verschwörungstheorien? Geht es jetzt darum, zu üben, wie wir uns bei einem gefährlichen Virus zu verhalten haben? Abstand halten, Maske tragen usw.. Oder geht es darum, zu üben, wie weit man Freiheiten Einzelner einschränken kann, oder wie Kapitalströme umgeleitet werden können?

Nein, um all das geht es nicht.

 
Corona ist eine weltweite Krise. Wie die Inquisition, die Weltwirtschaftskrise, der Klimawandel, der internationale Terrorismus, der Kalte Krieg, die Weltkriege. Wir können froh sein, dass die Menschheit inzwischen soweit fortgeschritten scheint, ihre großen Übungen nicht mehr mit Waffengewalt durchzuführen. Inzwischen können wir anscheinend kollektiv anders lernen.

Aus Krisen entstehen große Entwicklungssprünge

Wir Menschen lernen aus Krisen. Daher erzählen wir uns ständig Geschichten, die vor Problemen und Konflikten nur so strotzen. Ob in Büchern oder in Filmen oder eben im „echten“ Leben. Überall Konflikte. Denn Geschichten ohne (möglichst viele) Konflikte sind totenlangweilig. Weil wir nichts daraus lernen können.

Doch was können wir denn daraus lernen?

Schauen wir uns das genauer an.

 

Corona triggert die Urängste eines jeden Einzelnen

Sehr viele Menschen haben Angst vor dem Virus. Sie haben Angst davor, dass es sich unkontrolliert ausbreitet und sie alle dadurch schwer erkranken und sterben. Oder ihre Liebsten.

Viele andere Menschen wiederum juckt das nicht. Sie haben Angst vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Sie haben Angst davor, dass das Finanzsystem kollabiert und sie im Zuge dessen alles verlieren, auf der Straße landen und dort elendig zugrunde gehen. Womöglich auch noch am Virus durch ein geschwächtes Immunsystem krepieren. Doppelangst.

Wieder andere, und das sind nicht weniger als die anderen beiden Gruppen, haben Angst vor einer Diktatur. Sie haben Angst davor, alle ihre über Jahrhunderte erstrittenen Freiheitsrechte in kürzester Zeit zu verlieren, hernach von einer unsichtbaren digitalen Macht überwacht und regiert zu werden, gar von einer Künstlichen Intelligenz, ihren freien Willen zu verlieren und nur noch als gleichgeschaltete manipulierte brave Bürger zu funktionieren. Das Aus des Individuums. Viele Menschen fürchten sich vor der digitalen Technologie und sorgen sich, dass wir alle irgendwann von Maschinen ausgelöscht werden.

Allen gemein ist die Angst vor dem Tod. Die Urangst.

 

Derweil ist der Tod doch das, was uns alle erwartet!

Wir können uns noch so sehr an die Hygieneregeln halten, um uns nicht anzustecken. Am Ende werden wir trotzdem sterben.

Wir können noch so gut das Finanzsystem durchschauen und uns Edelmetalle und Bitcoins kaufen, um uns so gut wie möglich abzusichern. Am Ende werden wir trotzdem sterben.

Wir können uns noch so sehr gegen repressive und selbstherrliche Regierungen wehren, auf die Straße gehen, kämpfen, schimpfen, ohne Gewalt eine Revolution herbeiführen wollen, um nicht in Knechtschaft zu enden. Am Ende werden wir – genau – trotzdem sterben.

 

Dazu kommt, dass derzeit noch unzählige weitere Ängste aktiviert sind: Die Politiker haben Angst, das Falsche zu tun, oder zu wenig, oder zu viel. Sie haben Angst, dass ihretwegen viele ihrer Untertanen sterben und sie dadurch ihre Macht verlieren. Sie haben Angst, all jenen, denen sie verpflichtet sind, nicht gerecht werden zu können. Wodurch sie ihre Macht verlieren würden. Der politische Tod.

Darum stellen sie immer neue Regeln auf, in der Hoffnung, damit das richtige und genug zu tun. Das aktiviert dann wieder jene, die Angst haben, sich nicht an alle Regeln zu halten, wofür sie dann dafür bestraft werden und im Gefängnis landen. Oder sich oder andere dadurch anzustecken, krank zu werden, zu leiden und das Gesundheitssystem zu überlasten. Sie haben Angst davor, auf der Intensivstation zu liegen und dadurch anderen den Platz wegzunehmen, die den womöglich dringender benötigen. Sie haben Angst, dass nicht nur sie sondern auch andere ihretwegen sterben.

Wieder andere haben Angst, unter der Maske zu ersticken, oder dadurch erst recht krank zu werden. Überwältigt von multiresistenten Keimen, die sich in der Maske wie in einer Petrischale fröhlich vermehren.

Ängste ohne Ende.

Jeder hat mit seiner ganz eigenen zu tun. Oder gar mit einer Kombination aus vielen.

 

Angst ist ein unangenehmes Gefühl vor etwas, das eintreten könnte

Wir haben alle Angst vor Dingen oder Situationen, die in der Zukunft liegen. Oder die Angst basiert auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, die sich in der Zukunft wiederholen könnten oder aber hätten viel schlimmer sein können, wenn nicht dies oder das stattdessen geschehen wäre. Wir haben also Angst vor etwas, das gar nicht wirklich existiert. Wir haben nicht Angst im Augenblick, der gerade ist, sondern davor, was in der nahen oder fernen Zukunft passieren könnte.

Wenn jemand Angst vor Spinnen hat, dann hat er keine Angst vor der Spinne wie er sie gerade im Augenblick sieht, sondern davor, was diese Spinne mit ihm anstellen könnte: ihn beißen, ihn einspinnen und verspeisen. Tod.

Ich hatte viele Jahre die irrationale Angst vor Haarausfall. Manchmal wachte ich davon nachts schweißgebadet auf. Meinem Sohn hatte ich diese Angst anscheinend weitergegeben. Er konnte sich davon befreien, dass er sich eine Glatze rasierte. Und er lebt immer noch.

 

Angst ist also meist irrational. Aber doch immer wieder sehr real und überwältigend. Je nach Mensch ganz verschieden.

Bei den Corona-Ängsten verhält es sich nicht anders. Wenn wir uns die Zahlen möglichst objektiv anschauen, gibt es rational keinen Grund, Angst zu haben: 0,5 % der Weltbevölkerung sind aktuell infiziert, oder waren es. Von diesen 0,5 % starben 0,3 %. Und hier ist nicht einmal berücksichtigt, dass anscheinend 80 % der Infizierten gar nicht oder nur sehr leicht erkranken. Und auch nicht, dass bei den 0,3 % Todesfällen sowohl jene mitgezählt sind, die tatsächlich am Corona-Virus verstorben sind als auch jene mit dem Virus (also vor Schreck vom Balkon gefallen sind, als sie von ihrer Corona-App erfahren hatten, dass ihr Test positiv ausfiel). Dieses Zahlenspiel ist aber ohnehin unwichtig und führt zu nichts. 

Wichtig ist, hier zu erkennen, dass 99,5 % der Weltbevölkerung NICHT infiziert sind. Und dass 99,7 % der Infizierten NICHT daran gestorben sind!

Das bedeutet, dass auch wenn sich die gesamte Weltbevölkerung infizieren und erkranken sollte, was unwahrscheinlich ist, da unser Immunsystem ja nicht komplett verblödet ist, 99,7 % nicht daran sterben werden. Das ist eine gute Nachricht!

 

Unsere Angst dreht sich aber nicht um die tatsächlichen Gegebenheiten, nicht um den Augenblick, in dem wir leben, sondern darum, was sein könnte! Es könnte ja sein, dass wir uns komplett verschätzen und das Virus die gesamte Menschheit auslöscht! Noch schlimmer, mir meine Liebsten nimmt!

Das erzählen unsere Massenmedien und Politiker seit Monaten. Tagtäglich. Dieses ständige Wiederholen der Schreckensnachrichten brennt sich ein und steigert die Todesangst ins Unermessliche.

 

Aktuell ist zu beobachten, wie sich die Medien verstärkt um eine andere Angst kümmern: Um die der drohenden Diktatur oder eines Bürgerkrieges. Sehr stark wird diese Angst in den sogenannten alternativen Medien geschürt. Die Massenmedien kümmern sich derweil um die Esoteriker, Spiritualisten, Bongo-Gruppen, Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker, Wutbürger, die angetrieben durch ihre Angst auf die Straße strömen und die Revolution proben.

Die Krankheit Covid-19, durch das aktuelle Corona-Virus ausgelöst, spielt in der Berichterstattung nicht mehr die große Rolle wie in den Monaten zuvor, jedenfalls nicht mehr die einzige. Jetzt stehen die Querdenker-Demonstranten im Mittelpunkt. Also jene unserer Mitmenschen, die Angst vor einer drohenden Diktatur haben und auch jene, denen die Angst vor einem kommenden Bürgerkrieg schwer zusetzt.

Auch hierfür gibt es genügend Gründe. Aber auch diese Ängste gründen zumeist in Erfahrungen aus der Vergangenheit und werden auf die Zukunft projiziert. Denn noch leben wir in keiner wirklichen Diktatur wie unter Stalin oder Hitler. Dass sich Frau Merkel tatsächlich zu so jemanden entwickelt ist immerhin fraglich.

 

Wenn die Klaviatur dieser aktuellen Angst bald genügend gespielt ist, wird das nächste große Thema in den Mittelpunkt rücken: Die Angst vor dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft. Auch das sind Ängste vor etwas, das teilweise durchaus schon jetzt absehbar ist, aber zum größten Teil doch auf Spekulationen und Prognosen beruht. Auf Dingen also, die in der Zukunft liegen könnten.

 

Alle diese Ängste müssen wir ernst nehmen und dürfen sie nicht einfach wegschieben

Jede Angst ist für jenen, den sie plagt, real und schlimm. Wir müssen jeden einzelnen ernst nehmen, und wir sollten auch nicht über Ängste urteilen, weder über unsere eigenen noch über die der anderen Menschen. Gift ist, in Angst feststeckende Menschen als Spinner und Idioten zu beschimpfen. Denn die Angst jener, die sich vor einer Diktatur fürchten ist für sie genauso real wie es die Angst jener ist, die sich vor dem Virus fürchten. Genauso wenig wie all diese Menschen Spinner sind, sind es auch jene nicht, die sich vor dem Zusammenbruch der Wirtschaft oder ganz individuell vor der Vernichtung ihrer ein ganzes Leben lang aufgebauten Existenz fürchten.

 

Unser innerer Warner liegt meistens falsch

Wir alle kennen unseren eigenen inneren Warner. Unser Ego, das uns ständig Angst einjagen will mit den schwärzesten Zukunftsvisionen, die man sich nur ausmalen kann. Und seien es nur so „kleine“ Ängste wie vor Spinnen, vor Haarausfall, davor was andere von uns wohl denken, dass unser Konto plötzlich leer ist oder die Zahlen darauf immer roter werden, oder davor, dass es bald nicht mehr genügend Scheißpapier zu kaufen gibt. Unser Ego warnt uns in tausenden Gedanken Tag für Tag vor dem Schlimmsten. Und in 99,7 % der Fälle liegt es falsch. Komplett daneben. Ein sehr unzuverlässiger Typ. Im echten Leben würden wir so jemandem nichts glauben!

Und doch stecken wir alle immer wieder in einer Angstspirale fest und glauben unserem Ego. In diesen Corona-Tagen wohl so ziemlich jeder von uns.

 

Wie kommen wir aus einer Angstspirale heraus?

Wir alle sind hier in diesem riesigen Klassenzimmer namens Erde, um etwas zu lernen, uns unsere ureigenen Ängste anzuschauen und sie als nicht real zu entlarven und dadurch aufzulösen.

Jeder von uns muss sich derzeit seiner ureigensten Angst oder gleich mehreren stellen. Wir alle haben jetzt gemeinsam die Chance, diese zu überwinden und möglichst viele Ängste abzulegen. Kollektiv. 

 

Das ist die Große Corona-Übung.

Ein Quantensprung der Menschheit. Wie es noch nie zuvor möglich war.

 

Wichtig ist nun, wie wir mit unserer Angst umgehen. Und wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen, die in ihrer individuellen Angst gefangen sind.

Natürlich mag uns manches als irreal erscheinen. Aber das ist nunmal das Wesen der Angst: Sie ist nicht real.

Um sie aber als das zu entlarven und auflösen zu können, sind wir jetzt eingeladen, ihrer gewahr zu werden. Und um dann erkennen zu können, dass sie nichts weiter als ein Gespinst unseres Egos ist, das uns damit quälen und vom Glück abhalten will, das ohne Angst einfach da wäre, weil es immer schon da war.

Lasst uns selbst und alle unsere Mitmenschen in ihrer und mit ihrer Angst ernst nehmen. Und uns und ihnen zuhören. Verständnisvoll, friedlich und liebevoll. So helfen wir uns und jenen um uns her dabei, die Ängste aufzulösen.

Unseren Körper werden wir schlussendlich alle ablegen. Davor brauchen wir keine Angst zu haben. Es bringt nichts, unser ganzes Leben damit zu verbringen, vor etwas Angst zu haben, das auf jeden Fall eintreten wird.

Nutzen wir die scheinbare Zeit, die wir auf der Erde haben doch einfach anders! Helfen wir liebevoll einander, Ängste aufzulösen und dadurch zum Frieden und zum Glück zu finden. Das ist gar nicht so schwierig wie es den Anschein macht.

 

Vergeben und es verschwindet

Wir alle sind hier, um etwas zu lernen. Jeder für sich und wir alle gemeinsam. Wir alle sind hier, um uns selbst und allen Menschen unsere Ängste zu vergeben.

Vergeben und es wird verschwinden.

Zum Vorschein kommt das Glück, das Licht, die Liebe. Denn das ist in jedem von uns schon vorhanden. Dort war es schon immer und wird immer sein.

Große Krisen wie Corona bringen uns alle gemeinsam schneller näher zum Licht.

Begrüßen wir diese Chance, diese göttliche Gnade.

Üben wir weiter.

Verständnisvoll, friedlich und liebevoll.

 

P.S.: Dieser Text basiert auf Erkenntnissen Daniele Gansers und meiner Arbeit mit „Ein Kurs in Wundern“.
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