Die Angst vor dem leeren Raum

Ein kleines Alle-Wünsche-Frei-Gedankenexperiment

Stell dir vor, du wärst Bastian Balthasar Bux aus der Unendlichen Geschichte von Michael Ende. Das Nichts hat ganz Phantásien verschlungen. Und du schwebst mitten in diesem Nichts und bekommst von der Kindlichen Kaiserin erzählt, dass du das neue Phantásien erschaffen darfst. Ganz so wie es dir gefällt. Du hast so viele Wünsche frei wie du willst.
(Kapitel 23 in Die Unendliche Geschichte von 1979)

Mit welchem Wunsch würdest du beginnen?

Ich hab mir einige mögliche Wünsche ausgedacht und mit meinen völlig unfundierten und aus der Luft gegriffenen Gedanken versehen.

Was würdest du dir als erstes wünschen? Schreib gerne deine Ideen und Gedanken in die Kommentare.

 

Wunsch-Möglichkeiten

Naheliegende Idee aus gewohnten kapitalistischen Überlegungen. Aber was macht man mit allem Gold der Welt, wenn sonst nichts existiert?

Kann man machen und klingt durchaus sinnvoll. Mir würde aber der spirituelle Aspekt fehlen. Wie Einstein einmal sagte: „Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind.“

Finde ich eigentlich ganz gut. Aber ich hätte keine Ahnung, womit ich beginnen sollte. Mit Feuer? Wasser? Erde? Tag und Nacht? Ich fühle mich überfordert.

Verlockend! Aber absolute Macht korrumpiert absolut (oder so ähnlich). Bastian hatte in der Unendlichen Geschichte eine ähnliche Idee, die allerdings ziemlich schief ging.

Why not! Sie werden natürlich so aussehen wie ich sie mir jetzt schon vorstelle.

Trial and error. Strg-z. Wenn’s schief geht, einfach nochmal versuchen.

Ich frage mich, ob das nicht tatsächlich schon sehr oft geschehen ist im Laufe der langen Erdgeschichte.

Wäre sicherlich potentiell mit der Kindlichen Kaiserin verhandelbar.

Und wenn du dann die falsche Zahl würfelst und auf Endor inmitten nerviger Bärchen landest? Ha! Was dann!

Singen hilft auf jeden Fall! Ich wäre sehr gespannt, was daraus entstehen würde. Definitiv eine Option!

Ein schöner und spannender Wunsch, ähnlich dem hier als letztes aufgeführten. Bei Bastian begann damit auch alles …

Ich tendiere derzeit dazu. Das klingt faul und als würde ich es mir allzu leicht machen. Man könnte es aber auch anders sehen! Dazu gehört Mut und ein unbedingtes Vertrauen darin, dass das Universum ganz genau weiß, was es tut und ein gutes Ende stets gewiss ist.

Dazu muss sich allerdings das Ego hinten anstellen. Denn es ist nicht gefragt, so viele ganz tolle Ideen auch grade sprudeln wollen. Ich lasse mich aufs Nichts ein und schau einfach zu.

Da kann durchaus Angst entstehen. Angst, dass nichts passiert, wenn ich nichts tue. Angst vor dem leeren Raum.

Welchen Sinn hat dieses Experiment?

Keine Ahnung.

Hat es Spaß gemacht? Wenigstens ein bisschen? Vielleicht ist das ja Sinn genug? 

Ich freue mich auf eure Wünsche!

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Büchertipp zum Weiterlesen:

Was wären deine Wünsche?

Schreib sie gerne unten in die Kommentare!

Eine Antwort

  1. Wenn es absolut gar nichts gäbe, nur mich und sonst nichts – und vor allem niemanden – dann würde ich mir zuerst jemanden wünschen, den ich lieben kann. Ohne Liebe ist alles nichts, find ich.

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